War es der Schal von
Dieter Kosslick?

‚aspekte‘ berichtet von der Berlinale

„Fake und Fiktion im Kino – Das doppelte Spiel mit der Wahrheit“. Für diesen Bericht trat Moderator Jo Schück selbst in Doppelrolle auf: schwarzweiß in einer Berliner Platte und ganz in Farbe am roten Teppich.

Unter anderem stellte er der Filmkritikerin Christiane Peitz die Frage: „Braucht die Berlinale die Erneuerung, die gerade gefordert wird?“ Gemeint war natürlich die Nachfolge von Dieter Kosslick, der 2020 als Berlinale-Chef ausscheiden wird. Symbolisiert wird der durch sein Markenzeichen, den roten Schal. Der weht durch Berlin, sogar in Schücks schwarzweiße Welt. Doch – wie ein Wunder – der Schal bleibt rot.

Das war die Anfrage des ZDF. Natürlich wurde das Film-Footage in Schwarzweiß geliefert, d. h., der Schal musste eingefärbt werden. Dazu wurde er zunächst colour-correctet – sprich: farbkorrigiert –, anschließend mittels Luma-Maske rotoskopiert. ‚Rotoscoping‘ heißt diese Technik beim Film, bekannt u. a. aus „Schindlers Liste“. – Sie erinnern sich? Das Mädchen im roten Mantel.

Weitere Projekte