"Enter": Navigation überspringen
  • Tab oder Shift + Tab - zum nächsten oder voherigen interaktiven Element springen
  • - innerhalb eines Elements navigieren
  • w a s d - innerhalb eines Elements navigieren
  • Enter - Element aktivieren
  • i - Tastaturbefehle anzeigen
  • CTRL / CMD + + oder - - Ansicht vergrößern oder verkleinern
  • Escape - Popup schließen
  • t - Tooltip anzeigen
  • m - zum Menü

Barrierefreies Internet

Barrierefreie Website

Wer schon einmal auf einer Website im Dunkeln getappt ist, weiß: Rätsel­raten nervt. Eine barriere­freie Website ist dagegen wie ein gut beleuch­teter Weg: Jeder Schritt auf der Seite ist klar erkennbar, für Menschen mit und ohne Beein­trächti­gung. Was eine barriere­freie Website ist und was nicht, regeln die WCAG und seit 2025 das Barriere­frei­heits­stär­kungs­gesetz (BFSG).

Warum Barrierefreiheit den Umsatz unterstützt

Wer Kunden verlieren will, muss nur seine Website mit Stol­per­fallen pflastern, bspw. mit zu kleinen Buttons, fehlender Tas­tatur­bedie­nung oder Videos ohne Unter­titel. Viele Unter­nehmen ver­schenken täglich potenzielle Kunden, weil bspw. ihre Farben keine Kon­traste bieten oder die Texte zu kompli­ziert sind. Sie ris­kieren damit auch noch teure Abmah­nungen – das müsste eigent­lich nicht sein.

Eine barrierefreie Website ist frei von solchen Hürden; schon kleine Opti­mie­rungen erleichtern die Zugäng­lich­keit erheblich. Dabei verlieren Ästhe­tik, Ver­kaufs­orientie­rung und Production Value nichts an Bedeu­tung, ganz im Gegen­teil. Gleich­zeitig verbessert Barriere­frei­heit die Sicht­bar­keit bei Google und stärkt die Onlinepräsenz.

Technische Anforderungen für barrierefreie Websites

Wer allerdings denkt, Barriere­frei­heit sei nur ein Haken auf der ewig langen To-do-Liste, liegt falsch. Damit eine Website wirklich barrierefrei ist, müssen tech­nische Standards, also das Funda­ment jeder Website, konsequent umgesetzt werden. Dazu gehören:

  • Screenreader-Kompatibilität: Alle Inhalte müssen von Hilfs­mitteln vorge­lesen werden können, inklusive Bilder, Buttons und Formulare.
  • Barrierefreie Navigation: Menüs müssen logisch strukturiert, per Tastatur bedienbar und für Screen­reader verständlich sein.
  • Barrierefreie Buchungs­platt­formen: Formulare, Auswahl­felder und Buttons müssen klar beschriftet, gut erreichbar und logisch nach­vollziehbar sein.
  • Kontraste und Lesbarkeit: Textfarben, Hinter­grund­farben und Buttons müssen aus­reichend Kontrast bieten.
  • Überschriftenstruktur und Labels: Über­schriften sind hierar­chisch korrekt anzulegen (H1–H6), Buttons und Felder benötigen ver­ständliche Labels.
  • Medienzugang: Videos sind mit Unter­titeln oder Transkripten, Bilder mit ALT-Texten auszuzeichnen.

Die gute Nachricht? Bei der Umsetzung helfen dir einfache Tools wie Farb­kontrast-Checker, Screenreader-Tests oder Tastatur­naviga­tions-Checks. Und wenn nichts mehr geht, frag unsere Full-Stack-Webent­wickler, die können dir mit Sicher­heit weiterhelfen.

Wie eine barrierefreie Website rechtliche Sicherheit schafft

Wie viel Zeit bleibt dir für deine barrierefreie Website? Nun, schon seit 2025 schreibt das BFSG verbindliche Barriere­freiheit für viele digitale Angebote vor. Wer Farbkontraste prüft, die Tastaturbedienung sicher­stellt und die Kompa­tibi­lität mit Screen­readern kontrolliert, erfüllt bereits ein großes Maß an gesetz­lichen Anfor­derungen. So lassen sich Ab­mah­nungen vermeiden, und teure Nach­besse­rungen werden über­flüssig.

Begierde Wissen