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Agiles Manifest

Das Manifest für agile Software-Entwicklung, kurz auch ‚agiles Manifest‘ genannt, ist die theoretische Grundlage für die agile Software-Entwicklung. Diese wird etwa im Scrum-Prozess für die App-Entwicklung umgesetzt.

Das agile Manifest wurde 2001 von verschiedenen Programmierern und Software-Entwicklern unterzeichnet und dient seitdem als Fundament und Leitfaden für das agile Projektmanagement. Die Unterzeichner waren etwa die Scrum-Erfinder Ken Schwaber und Jeff Sutherland, Ward Cunningham, der Erfinder der freien Wiki-Software WikiWikiWe. Die Idee, bessere Wege in der Software-Entwicklung zu beschreiten und dadurch andere zu inspirieren, hat ihre Strahlkraft bis heute nicht verloren – ganz im Gegenteil. Die agile Software-Entwicklung hat sich etabliert und dient als gedanklicher und praktischer Ausgangspunkt für Weiterentwicklungen.

Im agilen Manifest definieren die Unterzeichner vier Grundsätze, die sie gegenüber den anderen Nebensätzen priorisieren, ohne diese dadurch auszuschließen. So lautet etwa der erste Satz: „Menschen und Interaktionen stehen über Prozessen und Werkzeugen.“ Das bedeutet allerdings nicht, dass Prozesse und Werkzeuge in der agilen Software- und App-Entwicklung nicht wichtig sind, sondern lediglich, dass Menschen und ihre Interaktionen wichtiger sind. Alle vier Grundsätze sind also dahingehend formuliert, dass sie priorisieren, aber dennoch die anderen Teilbereiche inkludieren.

Die vier Merksätze des Manifests1 für agile Software-Entwicklung lauten wie folgt:

  • „Menschen und Interaktionen stehen über Prozessen und Werkzeugen.“
  • „Funktionierende Software steht über einer umfassenden Dokumentation.“
  • „Zusammenarbeit mit dem Kunden steht über der Vertragsverhandlung.“
  • „Reagieren auf Veränderung steht über dem Befolgen eines Plans.“

(1 Quelle: http://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html)

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