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Onlinemarketing

Vertical-Drama-Serie

Stell dir vor, du wartest auf den Bus, holst dein Smart­phone aus der Tasche, swipest hoch und plötz­lich steckst du wieder mitten in der span­nenden Mini-Serie, die du auch dann nicht weg­legst, als dein Bus einfährt. Eine Vertical-Drama-Serie ist eine solche Serie, die aus­schließ­lich vertikal fürs Smart­phone produ­ziert wird und die aktuellen Seh­gewohn­heiten und eine steigende Begeis­terung für Mini-Narrative aufnimmt.

Wo kommt die Vertical-Drama-Serie zum Einsatz?

Liebe, Action oder Comedy – das alles gibt’s auch als Short-Reel-Drama und Vertical-Drama-Episode. Das Format hat seine Wurzel in China, wo soge­nannte Dunaju- oder Micro-Dramen seit einigen Jahren dominieren: schnell, drama­tisch, nicht länger als eine bis drei Minuten. Inklusive Cliff­hanger sind sie mehr als perfekt für Snack‑Content auf TikTok oder anderen mobilen Apps.

Die Vertical-Drama-Serien verpacken Story­telling ganz neu und vor allem sehr knackig kurz: Charak­tere, die sofort ver­binden, zeit­genös­sische Themen, die in schnel­lem Rhyth­mus zum nächsten Wende­punkt kommen, und singu­läre, szenen­ähnliche Struktur sind der Kleb­stoff im Hoch­kant-Frame.

Ein prominentes Beispiel

Ein Beispiel dafür, wie Vertical-Drama-Serien heute schon funktio­nieren, ist „Audrey in Full Bloom“. Das ist eine verti­kale Serie, die auf der Reel-Short-Platt­form gespielt wird. Die 64 Episoden à 90 Sekunden haben mehr als 11 Millionen Views online gesammelt und zeigen, was im Web so anders läuft und wie dort ein Drama‑Plot per­fekt im Mikro‑Serien‑Format funktio­niert. Die Haupt­rolle spielt Madeleine Rocha‑Barnette als junge CEO, die sich gegen alle Wider­stände im Fami­lien­unter­nehmen be­haupten muss, ganz im Stil einer Mini‑Soap für dein Handy.

Was können Unternehmen damit anfangen?

Aktuell sind die Haupt­ziel­gruppe für solche Vertical-Drama-Serien meist Jugend­liche und junge Erwach­sene, die die clip­artigen Reels auswählen, bewerten, kommen­tieren u. ä. Unter­nehmen könnten wiederum das Angebot nutzen, um ihre Marke als Geschichte zu erzählen, nicht als Anzeige: Story‑Marketing statt Werbe­banner, Produkt­platzie­rung in den einzel­nen Mini-Storys, bis hin zu eigenen Branded-Content-Serien, die Zuschauer täglich „abholen“.

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