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Telepsychiatrie

Die Telepsychiatrie ist Teil der Telemedizin.

Dabei wird mit der Telepsychiatrie die Kommunikation oder die Intervention mit den Patienten über eine Videosprechstunde durchgeführt. Telepsychiatrie wird immer dann eingesetzt, wenn etwa eine Klinik nicht über das nötige Fachpersonal verfügt, jedoch ein Telekonsil durch einen Facharzt benötigt. Dann wird zunächst eine bidirektionale audiovisuelle Verbindung zwischen den Kliniken aufgebaut. In einer Videosprechstunde werden dann Gefühlszustand, Regungen und Symptome des Patienten erfasst und von dem behandelnden Psychiater ausgewertet. Telepsychiatrie kann aber auch die Verwendung von Apps, E-Mails, Onlinekursen und Chats beinhalten. Sie dient dank Internet- und Telekommunikationstechnologien zudem

  • der Prävention,
  • der Behandlung und
  • der Nachsorge von psychischen Beschwerden.

Der Vorteil liegt für den Verbraucher in dem niedrigschwelligen Angebot und der anonymen, aber auch zeitlichen wie örtlichen Flexibilität der unterschiedlichen Angebote.