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Maschine-zu-Maschine-Kommunikation

Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) beschreibt den weitgehend automatischen Austausch von Daten zwischen tief vernetzten technischen Maschinensystemen, die nicht auf einem Computer basieren, etwa in der mobilen Anlagenüberwachung.

Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation spielt in der Industrie 4.0 und speziell im IIoT eine wichtige Rolle. Beim M2M werden zunächst Daten erfasst, das passiert durch Sensoren. Diese Daten werden via Internet, WLAN und Mobilfunk an einen Server weitergeleitet und dort ausgewertet. Anschließend erfolgt eine Reaktion. Wenn etwa ein Automat feststellt/errechnet, dass ihm bspw. Teile ausgehen, wird das an einen Server übermittelt. Daraufhin folgt eine Reaktion, und die fehlenden Teile werden selbstständig angeliefert.

Weitere Beispiele für eine funktionierende M2M-Kommunikation sind etwa:

  • Funkübertragung von Verbrauchsdaten,
  • mobile Bezahlterminals sowie
  • Fernüberwachung,
  • Fernsteuerung,
  • Fernwartung von Maschinen, Anlagen und Systemen.

Bei der Digtial Health wird sie eingesetzt für

  • die Überwachung von Kranken und Senioren per Funk sowie
  • zur Übermittlung von physiologischen Daten und Krankheitswerten.

Der Mensch programmiert bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation zwar die Software, ist aber nicht mehr dafür zuständig, dass der eigentliche Prozess läuft, sondern die Maschineninfrastruktur, sie agiert nicht nur im Prozess, sondern sie repariert sich auch zunehmend selbstständig.

Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation kann in der E-Health, der industriellen Automatisierung und auch im öffentlichen Sektor eingesetzt werden. Sie bildet so einen der modernsten Bausteine für die Technologien von morgen, indem sie Kosten einspart, Prozessdaten sichert, Verbrauchsdaten protokolliert und so den Gesamtprozess optimiert.