Japan-Bindung

Die Japan-Bindung ist eine handwerklich ausgefallene Art der Buchbindung. Sie eignet sich aufgrund des hohen manuellen Aufwandes nicht für auflagenstarke Publikationen. Charakteristisch für die Japan-Bindung ist die kreative Fadentechnik, die den Einband mit den Seiten zusammenhält. Auch die Buchseiten selbst sind auffällig: Sie sind an der Vorderseite nicht durchtrennt und erzeugen daher einen ‚Doppellagen‘-Effekt. Dieser sorgt bei geringen Seitenumfängen für mehr Volumen. Bedruckt sind die Blätter nur auf den Außenseiten, wodurch ein Durchscheinen der Druckfarben auf die andere Papierseite vermieden wird.

Eine weitere besondere Art der gängigen Buchbindung ist die Englische Broschur, währenddessen allerdings die Französische Broschur heute kaum mehr angewendet wird.

ZURÜCK