Brand Future Scenarios – Funktionen
Brand Future Scenarios haben sich in den zurückliegenden Jahrzehnten stark entwickelt. Beginnend in den 1960er-Jahren zur Minimierung von Risiken und zur Absicherung von Investitionsentscheidungen, adaptierten Markenexperten den Ansatz in den 1990er-Jahren. Heute ermöglichen sie flexible Strategien auf Basis mehrerer Zukunftsbilder. Doch wie sieht das genau aus?
Stellen wir uns kurz vor, ein internationales Technologieunternehmen möchte seine Marke global stärken und die Brand Awareness gezielt ausbauen. Der erste Schritt besteht i. d. R. darin, relevante Trends etwa durch Marktforschung, Datenanalysen und Kundenbefragungen zu identifizieren. Unternehmen beobachten aber ebenso Branchenberichte, Wettbewerber und technologische Entwicklungen. Neben der Analyse sind jedoch auch immer das eigene Gespür und Wissen für den jeweiligen Markt ausschlaggebend. Die Marktforschung zeigt beispielsweise eine wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten. Gleichzeitig weiß der Inhaber aus eigener Anschauung, dass KI-Services zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Auf Basis dieser Entwicklungen kann das Unternehmen seine Brand Future Scenarios entwickeln:
- Best Case: Das Unternehmen positioniert sich als Innovationsführer, gewinnt Marktanteile in Europa, Asien und Nordamerika und steigert deutlich seine Brand Awareness.
- Worst Case: Neue Wettbewerber und regulatorische Vorgaben bremsen das Wachstum. Das Marketing und auch die Markenpositionierung müssen ganz neu ausgerichtet werden.
- Wildcard: Technologische Durchbrüche verändern Konsumentenerwartungen radikal. Frühe Pilotprojekte sichern Differenzierung und stärken das Brand Building.