Die Hohenzollern – eine schrecklich nette Familie

Warum genau Deutschland einem Adelsgeschlecht unbedingt ein Schloss, Juwelen und wertvolle Kunstschätze wiedergeben soll

Lange Jahre waren die deutschen Adelsgeschlechter in der Society-Presse zuhause und konnten sich dort ihren ehemaligen Untertanen mit arriviertem Stil und Contenance präsentieren. Das funktionierte, wenn man nicht allzu genau darüber nachdachte, eigentlich ganz gut. Das Herrscherhaus und seine Untertanen hatten sich arrangiert. Bis genau zu dem Zeitpunkt, als die Hohenzollern anfingen, darüber nachzudenken, dass sie ja doch einmal die wilden preußischen Herrscher gewesen waren. Ja, und dass ihnen damit auch selbstverständlich Kunstwerke und sogar ganze Schlösser zustehen würden.

Wir wollten dem Original-Look der Serie so nahe wie möglich kommen

Für diesen extrem unterhaltsamen Beitrag à la ‚Eine schrecklich nette Familie‘, der historische Aufnahmen mit einem zugleich ironisch geschliffenen Text verbindet, haben wir auf Zuruf ziemlich schnell, aber mit Hingabe, ein sehr gelungenes Intro und Outro geschaffen. Dabei sollten, wie in der Serie, die Protagonisten zunächst durch grafische Elemente vorgestellt werden. Die Titel wurden dann als Animationen eingefügt. Nach einer längeren Recherche haben wir dafür eine Serifenschrift leicht variiert, um dem originalen Look der Serie so nahe wie möglich zu kommen. Zudem haben wir megastarke Rauscheffekte benutzt und die für die Serie typischen Farbverläufe in der Typografie. Morgens kam der Auftrag rein, nachmittags konnten unsere Motion Designer ihn schon droppen. Kommt, wir zeigen ihn euch.

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