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Schulungsfilm

Der Schulungsfilm ähnelt im Grunde dem Erklärvideo oder dem Tutorial. Er dient der Aus- und Weiterbildung und beschreibt einerseits technische Abläufe, aber vor allem Dienstleistungen. Während das Erklärvideo eher auf grafische Elemente zurückgreift, um damit technische oder chemisch-biologische Prozesse sehr detailliert und präzise zu erklären, stehen beim Schulungsfilm menschliche Handlungen im Mittelpunkt. So bildet dieser richtiges und falsches Verhalten in den jeweiligen öffentlichen Situationen ab, etwa im Verkehr oder in Dienstleistungsbereichen. Dabei stellen Schulungsfilme reale Momente nach, z. B. im Kundendialog. Wichtig ist, dass im Schulungsfilm Empathie entsteht und die Distanz zwischen dem Zuschauer und dem Film aufgelöst wird. Deshalb werden im Schulungsfilm gern Schauspieler verpflichtet, die die jeweiligen Emotionen gut darstellen. Die Qualität der Inszenierung und das Setting sind in der Regel qualitativ hochwertig. Schulungsfilme ähneln im Ablauf einem Kurzfilm, indem sie Situationen vereinfacht nachspielen.