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Refactoring

‚Refactoring‘ (‚Refaktorisierung‘/‚Überarbeitung‘) bedeutet in der Software- und App-Entwicklung die Strukturverbesserung und Optimierung von Quelltexten, ohne dass sich deren Funktion dadurch ändert. Durch das Refactoring sollen etwa Lesbarkeit und Wartbarkeit verbessert sowie die Möglichkeit der Erweiterung geschaffen werden.

Refactoring ist eine elementare und wichtige Optimierung innerhalb der agilen Software-Entwicklung. Dort wird der Prozess sogar als kontinuierliche Refaktorisierung bezeichnet. Je umfangreicher eine Software und dessen Quelltext wird, umso schwieriger wird der Umgang damit. Er wird unübersichtlich und auch schwierig zu warten. Die Codearchitektur wird zudem so komplex, dass einfache Handlungen länger dauern. Hinzu kommt, dass sich in der Software-Entwicklung der Standard ändert und damit auch die verwendeten Sprachen. Einiges, was vor ein paar Jahren noch im Quelltext gut funktionierte, muss heute refaktorisiert werden.

Beim Refactoring werden besonders diese alten und unübersichtlichen Stellen im Quellcode verbessert. Sie sind auch unter dem Namen Code Smell bekannt. Der Quelltext wird verändert, die Programmfunktionen bleiben allerdings unverändert. Das Refactoring erfüllt folgende Zwecke:

  • den Quelltext überschaubar gestalten,
  • die Verständlichkeit für den Nutzer verbessern,
  • den Quellcode erweitern,
  • die Verdopplung von Funktionen im Quellcode vermeiden und
  • ihre Testfähigkeit gestalten.
  • Für das Refactoring wählt der Entwickler aus mehreren Möglichkeiten aus. Eine ist etwa die Änderung eines Symbolnamens, das Verschieben in eine andere Klasse, ebenso die Umformatierung oder das Auslagern (refactern) des Quelltextes und andere mehr.

    Refactoring ist in der App- und Software-Entwicklung unerlässlich, wenn bspw. mit einem Remote-Team gearbeitet wird. Ein Code muss gepflegt werden; wenn nun aber mehrere Entwickler daran arbeiten, entstehen oft redundante Funktionen, die die Agilität des Codes belasten und Probleme evozieren können. Insofern ist Refactoring eine Art Qualitätssicherung, die permanent durchgeführt werden muss, um den Code schlank zu gestalten und so dessen langfristige Funktionalität zu gewährleisten.

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