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Laufzeitumgebung

Eine Laufzeitumgebung bezeichnet ein Programm, mit dem Anwendungen in ungewohnter Umgebung funktionieren. Diese wird in der Webentwicklung genutzt.

Die Laufzeitumgebung ruft eine Verbindung zwischen dem jeweiligen Anwendungsprogramm und dem Betriebssystem hervor. Anwendungen sollen in der Regel schnell und unkompliziert laufen, doch weil die Betriebssysteme in der Regel komplex aufgebaut sind, hilft es den jeweiligen Webentwicklern, eine Laufzeitumgebung zu nutzen, die zwischen den Anwendungen und dem jeweiligen System vermittelt. Eine Laufzeitumgebung ähnelt dabei einem kleinen Betriebssystem. Mit ihr muss nicht jede Anwendung an ein Betriebssystem angepasst werden.

Die Laufzeitumgebung lädt und führt die Anwendung aus. Dafür stellt es universelle sowie ganz allgemein nutzbare Grundfunktionen wie Speicher, Peripheriegeräte, Netzwerke etc. zur Verfügung. Das geht, weil sie diese Funktionen in ihrer sogenannten Laufzeitbibliothek gespeichert hat. Nun kann die Laufzeitumgebung als Plattform für die Anwendung Dateien lesen und schreiben, Daten über die Netzwerke transportieren, Daten suchen u. v. a. m. Sie fungiert quasi als Anwendungsprogramm und verwendet dafür Softwaremodule.

Auch Frameworks stellen Laufzeitumgebungen zur Verfügung, weil so die Entwicklung der unterschiedlichen Anwendung schneller und unproblematischer verläuft.