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Echtzeitumgebung

Der Begriff ‚Echtzeitumgebung‘ oder auch ‚Echtzeitsystem‘ wird in der Steuerung und Abwicklung von Prozessen verwendet. Diese Prozesse müssen dabei Echtzeitanforderungen erfüllen, die für das Funktionieren von entscheidender Relevanz sind.

Dabei wird durchaus zwischen harten, weichen und festen Echtzeitanforderungen unterschieden. Die Größe eines Zeitintervalls, das erreicht werden soll, spielt allerdings keine Rolle bei einer Echtzeitumgebung. Sie kann Millisekunden haben, wie etwa in der Webentwicklung, oder in anderen Prozessen sogar mehrere Stunden oder Tage. Der Prozess in der Echtzeitumgebung muss also nach einer vorher definierten und den angeforderten Moment angemessenen Zeitschranke funktionieren.

Dabei gilt es, sowohl eine für den Nutzer spürbare Verzögerung zu vermeiden als auch Leerläufe einzuplanen, die für den Ablauf nötig sind. Wenn bspw. eine Schleuse schließt, geschieht das in Echtzeit, ist aber auch mit wichtigen Wartezeiten verbunden. Eine sekundenschnelle Schließung ist nicht möglich und auch nicht gewollt. In der Webentwicklung hingegen müssen die Programme sekundenschnell einsatzbereit sein.