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Klebebindung

Die Klebebindung wird meist bei Broschüren als Softcoverausgabe verwendet. Sie kommt ab einer Rückenstärke von ca. 5 mm zur Anwendung, wenn eine Rückstichheftung nämlich nicht mehr möglich ist, und stellt eine preiswerte Alternative zur aufwändigeren Fadenheftung dar. Bei der Klebebindung werden die gedruckten Seiten zu einem Buchblock zusammengefügt und am Rücken angefräst bzw. aufgeraut. Mit viel Druck und einem speziellen Kleber werden diese mit dem Buchumschlag verbunden. Man unterscheidet bei der Klebebindung zwischen dem preiswerten Heißklebeverfahren (auch ‚Hotmelt‘ genannt) und der umweltgerechten Polyurethan-Klebebindung. Eine PUR-Klebebindung eignet sich aufgrund der physikalischen Kleber-Eigenschaften besonders für Papiere mit stärkerer Grammatur und auflagenstarke Produktionen und gewährleistet eine stärkere Haftkraft.