Jump Cut

Der Filmbegriff ,Jump Cut‘ ist mit ,Bildsprung‘ zu übersetzen und beschreibt ein heute gängiges filmisches Mittel, erfunden vom französisch-schweizerischen Regisseur und Drehbuchautor Jean-Luc Godard um 1960.

Mittels Jump Cuts werden Bildübergänge als Sprung wahrgenommen, was beim Zuschauer häufig den Eindruck eines irritierenden Schnittfehlers in der Postproduktion erweckt.

Gut zu beschreiben ist der Jump Cut mit dem Beispiel einer Person, die einen entlegenen Highway entlang, direkt auf die Kamera zu läuft. Die eigentlich sehr lange Filmszene wird mittels Jump Cuts gekürzt, so dass sich die laufende Person im nächsten Augenblick deutlich näher an der Kamera befindet als noch einen Moment zuvor.

Im heutigen Influencer-Zeitalter feiern Jump Cuts ein großes Revival bei Bloggern, die sie für ihre Video-Tutorials und Blog-Beiträge auf YouTube nutzen. Da die meisten Blogger ihre Videos mit nur einer Kamera aufnehmen, entstehen sie nahezu automatisch mit jedem Schnitt.

ZURÜCK