Wie du dich vor Exit-Scam schützt
Ein klassisches Beispiel für einen Exit-Scam ist die Bitcoin-Börse Mt.Gox, die 2014 plötzlich Insolvenz anmeldete. Damit waren Millionen von Bitcoins plötzlich weg, und die Betreiber standen lange im Fokus von Ermittlungen. Auch gefälschte Onlineshops und NFT-Projekte können Exit-Scams sein, die auf digitale Märkte abzielen. Kannst du da gar nichts tun? Doch, das kannst du.
Häufig bieten Indikatoren aus der analogen Welt auch gute Verhaltensregeln im Netz. So ergibt es absolut keinen Sinn, Websites und Anbietern im Netz blind zu vertrauen, wenn es um Ziele, Versprechungen und Gewinne geht! Ein Quäntchen gesunde Skepsis gilt auch hier. Nutzer sollten außerdem unbedingt auf das Impressum, Lizenzen, seriöse Bewertungen und Warnsignale der Community achten. Fehlende Ansprechpartner oder plötzliches Drängen auf Einzahlungen sind ebenfalls ein ziemlich guter Indikator dafür, dass hier etwas nicht stimmt. Unsere Digitalagentur empfiehlt Kunden außerdem sichere Wallets und Zwei-Faktor-Authentifizierung. So entkommst du dem großen Abtauchen, bevor es zu spät ist.
Dennoch bleibt der psychologische Aspekt: Wir Menschen fallen auf die Angebote herein, weil die Scammer eben wirklich verdammt gut darin sind, Vertrauen aufzubauen, sei es durch positive Bewertungen (woher auch immer) oder durch unsere Sorge, etwas zu verpassen.