Die Wettermacher als Zeichentrick und 2D-Animation

Harald Lesch und Dirk Steffens haben in abenteuerlicher Mission erkundet, wie weit die Wissenschaft auf meteorologische Prozesse einwirken kann. Hoch in den Wolken, im tropischen Dschungel oder auf der winterlichen Zugspitze scheuten die Wissenschaftler kein Risiko, sich den Möglichkeiten des Wettermachens zu nähern.

ZDF-Mediathek

Eine Comic Zeichnung, die amüsant zeigt wie man mit Kanonen in die Luft schiesst und damit versucht das Wetter zu beeinflussen. Zwei Characktere stehen im Vordergrund, der eine verzieht misstraurisch das Gesicht, zieht dabei eine Augenbraue hoch, das andere ist halb geschlossen. Die zweite Figur, eine Dame im rosa Kleid im alten Stil, schaut mit zu einem O gespitzten Lippen erstaunt in den Himmel. Im Hintergrund des Zeichentrick-Bilds ist eine Fabrik zu sehen.
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Zeichentrick im Realbild

Zwei Zeichentricksequenzen von ALEKS & SHANTU erklären augenzwinkernd die Geschichte des „Wettermachens“: wie Wolken und Wetter entstehen und wo Jahreszeiten herkommen. Stilfindung, Storyline, Mood- und Storyboards wurden in Zusammenarbeit mit der ZDF-Redaktion erarbeitet. Die fertigen Trickszenen wurden für den Beitrag ins Real Footage montiert.

Trickszenen und 2D-Animation

Schon in der Antike hatte man versucht, über verschiedenste Mittel und Möglichkeiten das Wetter zu manipulieren. Denn davon hängten oft der Wohlstand oder gar das Überleben einer Nation ab. Weil man glaubte, dass die Götter für das Wetter verantwortlich waren, betete man sie an, brachte Opfergaben und hielt Rituale ab. Später gab es Versuche mit Pfeilen und Kanonen, die Wetterhexen zu vertreiben. Charlie Hattfield erfand ein chemisches Gebräu, von dem er überzeugt war, dass es Regen machen würde. Und das tat es auch tatsächlich. Zu seinem Unglück jedoch so viel, dass mehrere Staudämme brachen und er daraufhin sogar flüchten musste.

Zeichentrick und Real Footage

Unser Kreativ-Team animierte hier mit viel Charme und Witz unterschiedliche Szenen, vor allem die, die im Realbild nicht nachgestellt werden konnten. In Zusammenarbeit mit der ZDF-Redaktion legte man sich erst auf den Animationsstil fest. In einem Mix aus Zeichentrick und 2D-Animation konzipierten wir in unserer Berliner Agentur daraufhin die Figuren und Situationen. Mit viel Liebe zum Detail bekamen anschließend die Charaktere Leben eingehaucht und eine ausdrucksstarke Mimik. Überdimensionale Dinge laufen mit geschickten Überzeichnungen vom Realbild ins Trickbild über, beispielsweise der Stand der Erde zur Sonne. Eine übergroße Götterhand verpasst der Erde dabei den nötigen Spin und schießt die Sonne als Feuerball ins All. Die Filmregie baute schlussendlich die fertigen Trickszenen dann in das Real Footage des TV-Beitrags ein.

Ein weiteres Erklärvideo von unseren Motion Designern findet ihr hier.

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